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Archiv für die Kategorie: Praxis Live

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FDT PRAXIS LIVE Nr. 23

20. September 2023/in Praxis Live/von Christoph Keller

THEMA: Rhepanol – Dachfarbe bietet mehr Möglichkeiten pro m²

Rhepanol Dachbahnen zeichnen sich nicht nur durch ihre Nachhaltigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit, sondern auch durch ihre Gestaltungsmöglichkeiten aus. Hier profitieren unsere Kunden vom Rhepanol-Systemgedanken. Mit der Rhepanol-Dachfarbe gibt es ein Produkt, dass perfekt auf das Dachbahnensystem abgestimmt ist.

Warum Rhepanol-Dachfarbe?

Vor allem beim Einsatz unserer Rhepanol h-Stehfalzprofile kommt die Rhepanol Dachfarbe in der Standardfarbe „Kupfer“ zum Einsatz. Hier kann in Kombination mit unseren Rhepanol-Dachbahnen Rhepanol hfk oder hfk-bs die traditionelle Metalldach-Optik z.B. eines Kupferdaches auf moderne Art nachgestellt werden. Dabei spielt das nachgestellte Kupferdach seine Vorteile, wie niedrigere Kosten für Material und Verarbeitung, schnellere Verlegung, Geräuscharmut bei Regen oder auch die Verlegung bei geringem Gefälle klar aus. Unabhängig vom Dach mit Stehfalzprofil und Dachfarbe können aber auch Flachdachflächen unabhängig vom Stehfalzprofil mit Dachfarbe gestrichen werden, um Dächer farblich ansprechend zu gestalten. Als optisches Highlight gibt es zudem die Möglichkeit Firmenlogos z.B. mit den Firmenfarben zu verwirklichen. Damit hebt man sich von der Konkurrenz ab, verschafft sich einen starken ersten Eindruck und erregt die Aufmerksamkeit des Kunden.

 

Kupferdachoptik am Regierungsgebäude Salzburg, Fläche 1.500 m²

 

Hinweise zur Verarbeitung

Die Rhepanol-Dachfarbe besteht aus gelöstem PIB (Polyisobutylen) und den jeweiligen Farbpigmenten. Sie hat durch ihre einzigartige Zusammensetzung eine hervorragende UV- und Witterungsbeständigkeit. Die Dachbahn muss vor Auftrag sauber und trocken sein. Alte Dachbahnen sind entsprechend zu reinigen. Der Anstrich erfolgt mit Pinsel und/oder Filzrolle durch 2-fachen Auftrag, um eine ordentliche Farbdeckung zu erzielen. Dabei ist der Verbrauch mit 0,25 l/m² bei zweifachem Anstrich relativ gering. Die Farbe kann zudem über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren gelagert werden. Standardmäßig erhält man die Rhepanol-Dachfarbe in der Farbe Kupfer, z.B. für die Nachbildung von Kupferdachoptiken. Sonderfarben sind ab einer Mindestabnahmemenge von 150 Litern erhältlich. Die Gebindegrößen sind mit handlichen 5-l-Gebinden sehr gut transportabel und für die Baustelle bestens geeignet.

Wohnanlge in Frankfreich mit Stehfalz und Rhepanol-Dachfarbe

Temporäres Kulturzentrum, mit Rhepanol-Dachfarbe in Goldfarbe

Wohnanlage Oberland Schliersee mit Rhepanol-Dachfarbe in Rot

Wohnanlage mit Dachbild mit Rhepanol Dachfarbe in Weiß

Setzen Sie auf die Produkte von FDT.

Wir verbinden die Leidenschaft zum Dach mit kreativen Lösungen.

 

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

 

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/09/FDTSchlierseeOberlandOkto_144-scaled.jpg 1709 2560 Christoph Keller https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Christoph Keller2023-09-20 14:58:532023-09-20 14:58:53FDT PRAXIS LIVE Nr. 23

FDT PRAXIS LIVE Nr. 22

8. Mai 2023/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

OBJEKT: Werk IV Hanse Haus in Oberleichtersbach

Im März 2023 wurde das Richtfest der neuen Produktionshalle der Firma Hanse Haus GmbH gefeiert. In der neuen Halle in Oberleichtersbach werden künftig die Dach- und Deckenelemente für die Fertighäuser produziert.

Sowohl bei den Fertighäusern als auch bei der neuen Produktionshalle setzt die Firma Hanse Haus auf unsere hochwertige Kunststoffdachbahn Rhepanol.

Die Firma Lang aus Großenlüder führte die Dacharbeiten der knapp 10.000 m² großen Halle aus.

Anfangs wurden spezielle Trapezbleche verlegt. Wie auf dem Bild zu sehen, haben die Trapezbleche Löcher. Diese wurden vor Verlegung der Dampfsperre mit A1 Dämmung gedämmt. Durch die vorhandenen Löcher mit der seitlichen Dämmung wird der Geräuschpegel in der Produktionshalle erheblich gesenkt. Zu sehen ist auch die speziell angefertigte Halterung für den Schneefang.

Nach der Verlegung der Dampfsperre wurde eine 2-lagige Mineralwolldämmung mit einer Gesamtstärke von 200 mm im Verband verlegt. Diese dient als Absorptionsmaterial. Das Dach mit einem Gefälle von 5° Dachneigung wurde abschließend mit unserer Alleskönner Dachbahn Rhepanol hfk mechanisch befestigt und in der Nahtüberdeckung abgedichtet.

Hier ein Bild bei der Verlegung der Wärmedämmung. Im Hintergrund ist ebenso die Dämmung der Trapezblechprofile zusehen.

Die Verlegung unserer Dachbahn Rhepanol hfk erfolgte parallel zur Traufe. Die Dachbahn wurde in jedem Obergurt mechanisch befestigt. Im Eck- und Außenrand wurde diese zusätzlich in der Mitte befestigt. Die Befestigung erfolgte mit unseren Rhepanol-Klettstreifen Gripfix. Eine zusätzliche Überschweißung der Halteteller ist somit entfallen.

               

Hier ein Bild des Schneefanghalters sowie den Abschluss am First. Über die gesamte Länge der Halle wurde ein Lichtband mit einer Breite von 5 m und einer Länge von 162 m montiert.

Bei den Luftaufnahmen des Objekts, kann man die verschiedenen Lagen des Dachaufbaus gut erkennen. Rechts unten ist auch das Bürogebäude zu sehen. Dieses wurde von der Firma Nöth aus Bad Bocklet mit unserer Dachbahn Rhepanol hg 1,8 mm abgedichtet.

Selbstverständlich wird die Dachfläche für die Installation einer PV-Anlage genutzt. Durch die hohe Lebensdauer von unseren Rhepanol-Dachbahnen, von ca. 40 Jahren, passt dies hervorragend zu einer PV-Anlage. Sehen Sie auch hierzu unser neues Rhepanol hfk-Nachhaltigkeitsdatenblatt.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/05/Bild7-1.jpg 674 1200 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2023-05-08 13:17:272023-05-08 13:17:27FDT PRAXIS LIVE Nr. 22

FDT PRAXIS LIVE Nr. 21

4. Mai 2023/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Flachdächer mit Holzbauweise

Auf Grund von immer wieder auftretenden Schadensfällen soll nochmals über die kritische Situation bei unbelüfteten Flachdächern in Holzbauweise mit Vollsparren-Dämmung berichtet werden.

Anfang 2011 haben führende Bauphysiker einen Konsens Ihres Kongresses in Leipzig veröffentlicht, der nach wie vor aktuell ist und bei Beratungen zum Einsatz kommt. „Unbelüftete Flachdächer in Holzbauweise“ mit den sogenannten 7 goldenen Regeln!

Immer wieder treten Schadensfälle auf, wo Flachdächer mit beidseitig diffusionsdichten Schichten und Vollsparrendämmung ausgeführt wurden. Bei einer fachgerechten Vorplanung, mit Hinterlüftungsebene (Be- und Entlüftung), wären diese Schäden vermeidbar gewesen. Dachflächen mit Kiesauflast bzw. Begrünungen führen zu Extremschäden, da sie erst spät erkannt werden, s. Fotos.

                       
Bildquelle 1: A. Ritz                                          Bildquelle 2: A. Ritz

Bild 1+2: Marode OSB-Platten mit Pilzbefall im Sparrenfeld.


Bildquelle 3: A. Ritz

Bild 3: Stehendes Wasser auf der Unterschale und feuchte Substanz.


Bildquelle 4: K.-H. Krawczyk aus „Selbstkompostierende Flachdächer“

Bild 4: Völlig marode Holzschalung, die vermutlich mit fehlender Belüftung u.-Entlüftung einen solchen Schaden genommen hat. Besonders kritisch wird es, wenn die Dachabdichtung undicht ist und dadurch zusätzliche Feuchtigkeit/Nässe ins Dachpaket eindringt.

Weitere Schadensbilder:

                 
Bildquelle 5: A. Ritz                                                Bildquelle 6: A. Ritz

Bild 5 + 6: Völlig marode Balkenlage bis zum halben Querschnitt und Holzschalung.

 

                                    
Bildquelle 7 – 10: A. Ritz

Bild 7+8: wie vor, massive Schäden                               Bild 9+10: Aufwendige Reparaturen
der Holzkonstruktion                                                         mit Neuaufbau

 

Aktuelle Informationen und Unterlagen

Grundsätzlich sind diese Konstruktionen mit einer sauberen Be- und Entlüftung (Hinterlüftung) zu planen. Dies kann allerdings häufig über die komplette Fläche nicht sichergestellt werden. Wenn z. B. Einbauten und Unterbrechungen die Hinterlüftung sperren, kritisch wird es auch entlang von Wandanschlüssen, wo nur bedingt eine Lüftungsebene möglich ist.

Hier den o. g. Konsens mit den 7 goldenen Regeln für nachweisfreie, unbelüftete Flachdächer in Holzbauweise vom 10./11.02.2011 (Bei normalem Wohnklima nach EN 15076 und dem WTA-Merkblatt 6-2)


7 goldene Regeln für ein nachweisfreies Flachdach …

  1. Es hat ein Gefälle von ≥ 3 % vor bzw. ≥ 2 % nach der Verformung und
  2. es ist dunkel (Strahlungsabsorbtion a ≥ 80 %), unverschattet und
  3. es hat keine Deckschichten (Bekiesung, Begrünung, Terrassenbeläge) aber
  4. eine feuchtevariable Dampfbremse und
  5. keine unkontrollierbaren Hohlräume auf der kalten Seite der Dämmschicht und
  6. eine geprüfte Luftdichtschicht und es
  7. wurden vor dem Schließen des Aufbaues die Holzfeuchten der Tragwerk und der Schalung (u ≤ 15 ± 3 M-%) bzw. Holzwerkstoffbeplankung (u ≤ 12 ± 3 M-%) dokumentiert. (*c)

Bauphysikalische Berechnungen nach Glaser können hier nur bedingt angewendet werden, da nur freibewitterte Flächen und Dampfbremsen mit konstantem sd-Wert bewertet werden können.

Die bauphysikalischen Nachweise mit Holzkonstruktionen sind durch entsprechende Fachbüros, die mit speziellen Computer-Programmen, z. B. WUFI-Software, arbeiten, durchzuführen und zu planen.


Fazit

Dachflächen mit Vollsparrendämmung gelten generell als risikobehaftete Konstruktionen. Sie sind von der Anwendung und dem Einhalten vieler Parameter abhängig, alle Vorgaben fachlich umzusetzen, ist zwingend notwendig. Ist dies nicht der Fall, kann es durch die vielen negativen Einflüsse zu den bekannten Schäden kommen. Es wird empfohlen, Flachdächer mit Auflast (Begrünungen bzw. Kiesschüttung oder Plattenbelägen), grundsätzlich auf die herkömmliche, bewährte Bauweise, als unbelüftete Warmdach-Aufbauten auszuführen.

Quellenangabe:
(*c) Konsens der Referenten des Kongresses „Holzschutz und Bauphysik“ am 10/11. Febr. 2011 in Leipzig zum Thema: „Unbelüftete Flachdächer mit Holzbauweise!“

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/05/Bild2.jpg 535 713 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2023-05-04 11:49:592023-05-04 11:50:24FDT PRAXIS LIVE Nr. 21

FDT PRAXIS LIVE Nr. 20

30. März 2023/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Rhepanol hfk Schulung in Mannheim

Am 7. und 8. Februar 2023 fand in unserem Schulungszentrum in Mannheim eine Rhepanol hfk Schulung statt. Verarbeiter unseres Partners aus den Niederlanden „Quality Roofing Systems B.V.“ besuchten uns für die zwei Schulungstage, um zu lernen, wie unsere Dachbahn richtig verlegt wird.

Gestartet wurde am ersten Tag mit einer Firmen- und Produktvorstellung. Im Anschluss gab es für die Verleger eine Werksbesichtigung, wo sie sich das ganze Werksgelände und unsere Produktion anschauen konnten.

Als Nächstes stand das Thema „Wie verarbeitet man sicher ein Dach mit der Alleskönner-Dachbahn Rhepanol hfk“ auf der Tagesordnung. Handwerkliches Geschick war gefragt. Das Training umfasste unter anderem die Verschweißung der Dachbahn, das Eindichten von Ecken und Einbauteilen sowie die verschiedenen Verlegearten und Systemaufbauten. Während des Praxisteils gab es für die Teilnehmer viele Tipps und Tricks rund um die Verarbeitung.

     

      

Erfolgreich absolvierten die Teilnehmer die zwei anspruchsvollen Kurstage. Jetzt steht dem Abdichten von Rhepanol hfk Dachbahnen nichts im Weg.

Wir bedanken uns für die neuen Begegnungen und freuen uns auf weitere tolle Schulungen.

   

Hier werden die Urkunden stolz präsentiert, die sich unsere Teilnehmer redlich verdient haben.

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild4.jpg 372 496 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2023-03-30 08:42:492023-03-30 08:42:49FDT PRAXIS LIVE Nr. 20

FDT PRAXIS LIVE Nr. 19

27. März 2023/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Entwässerungsgrundlagen im Fall einer Flachdachsanierung

Wenn der Flachdachaufbau saniert wird, müssen auch die vorhandenen Entwässerungsanlagen überprüft werden. Entsprechen sie nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, sind sie zu erweitern oder durch komplett neue Dachentwässerungssysteme zu ersetzen.

Eine Sanierung kann den Austausch der Dämmung und Abdichtung, bzw. die nachträgliche Aufbringung von Zusatzdämmung oder Gefälledämmung erfordern. So besteht z.B. die Möglichkeit, das Entwässerungskonzept im Zuge einer neuen Gefälleplanung mit den auf unsere Rhenofol und Rhepanol Abdichtungsbahnen abgestimmten FDT-Entwässerungskomponenten wirtschaftlich und nachhaltig zu planen.

Ganz gleich ob Vario Gully, Notüberlauf, Sanierungsflansch, Warmdachaufsatz, etc., im FDT-Vario Gully Systembaukasten findet sich für jede Anforderung eine systemkompatible Lösung.

Flachdachentwässerungen sind so zu planen, dass Niederschläge auf kurzem Weg ohne Stau abgeleitet werden. Entscheidende Voraussetzung dafür ist ein ausreichendes Gefälle.

 

Die Bemessungsgrundlagen für Entwässerungsanlagen sind in folgenden Normen, Fachregeln und Merkblättern geregelt:

  • DIN 1986-100 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“,
  • DIN EN 1253 „Abläufe für Gebäude“,
  • DIN EN 12056-3 „Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden“,
  • DIN 18531 Teile 1, 3, 5 „Abdichtung von Dächern“,
  • Flachdachrichtlinie „Fachregel für Dächer mit Abdichtungen“,
  • ZVDH „Merkblatt zur Bemessung von Entwässerungen“.

Ist ein Architekt (Planer) mit der Durchführung, bzw. Überwachung der Sanierung beauftragt, so ist dieser für die vorschriftsmäßige Ausführung verantwortlich. Wurde kein Architekt beauftragt, trägt der ausführende Fachbetrieb die Verantwortung.

Bei Entwässerungsanlagen wird zwischen innenliegender und außenliegender Entwässerung unterschieden. Außenliegende Entwässerungsanlagen bestehen i.d.R. aus vorgehängten Dachrinnen mit daran angeschlossenen Fallrohren. Bei innenliegenden Entwässerungsanlagen unterscheidet man Anlagen mit Punktentwässerung, also Gullys und Anlagen mit linienförmiger Entwässerung, z.B. innenliegende Rinnen.

Beide können als Freispiegelentwässerungs- oder Druckentwässerungsanlage ausgeführt werden.

 

Freispiegelentwässerung:

Bei der Freispiegelentwässerung gelangt das Wasser über mehrere Fallleitungen in eine im Gefälle verlegte Grundleitung, über die es abgeleitet wird. Die Leitungen sind teilgefüllt. Der Abfluss des Regenwassers erfolgt dabei über die physikalische Gesetzmäßigkeit der Schwerkraft.

Bildquelle: Sita Bauelemente,
Rheda Wiedenbrück

 

Druckentwässerung (Unterdrucksysteme):

Bei Druckentwässerungsanlagen, auch Unterdrucksysteme genannt, sind die Fallrohre und Anschlussleitungen komplett mit Wasser gefüllt. Dadurch wird die gesamte Wassersäule zwischen Dachablauf und Grundleitung hydraulisch wirksam und die Abflussleistung liegt deutlich über der einer vergleichbaren Freispiegelentwässerungsanlage. Um das Fallrohr komplett zu füllen, werden mehrere Dachabläufe über ein gemeinsames Fallrohr an die Grundleitung angeschlossen.


Bildquelle: Sita Bauelemente, Rheda Wiedenbrück

 

Im Sanierungsfall muss also bedacht werden

  • Wenn die Dachfläche eines Gebäudes saniert wird, muss das Abflussvermögen der vorhandenen Entwässerungsanlage überprüft werden.
  • Gleichfalls ist zu kontrollieren, ob Notentwässerungen vorhanden, richtig angeordnet und auch ausreichend bemessen sind.
  • Unabhängig von der Größe des Daches müssen grundsätzlich jedem Entwässerungstiefpunkt auf dem Dach mindestens ein Dachablauf und eine Notentwässerung zugeordnet werden.

Diese Voraussetzungen werden bei vielen älteren Bestandsgebäuden nicht erfüllt. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse sind viele Flachdach-Entwässerungsanlagen den Niederschlägen somit nicht mehr gewachsen.

 

Rechenbeispiel:
Als Beispiel dient ein Flachdach mit 4.000 m² und Standort Köln, welches regelkonform ausgelegt wurde. Im Falle eines Jahrhundertregens, also einem fünfminütigen Starkregenereignis, der hier mit 693 l/s und ha angegeben ist, würden sich innerhalb von 5 Min. 83160 l Wasser ansammeln, also rund 83 t. Was das für die Statik des Daches bedeutet, sollte das Entwässerungssystem komplett versagen, kann man sich vorstellen. Feuchteschäden sind somit noch das geringste Übel. Im Extremfall kann ein Rückstau auf dem Dach die Statik des ganzen Gebäudes gefährden.

 

Dachabläufe

Dachabläufe sind grundsätzlich an den tiefsten Stellen der zu entwässernden Dachflächen einzuplanen. Nach DIN 1986 Teil 100 Pkt. 14.2.5 sollte der Abstand der Dachabläufe (auch Attikaabläufe und Notabläufe) 20 m nicht überschreiten, wenn sich die Dachabläufe in einem linearen Tiefpunkt befinden.

Der Abstand von Dachdurchdringungen untereinander und zu anderen Bauteilen, z.B. Wandanschlüssen, Bewegungsfugen oder Dachrändern, soll mindestens 30 cm (besser jedoch 50 cm) betragen, damit die jeweiligen Anschlüsse fachgerecht und dauerhaft hergestellt werden können. Maßgebend ist dabei die äußere Begrenzung des Flansches.

Vorhandene, funktionsfähige Dachabläufe von 137 mm – 210 mm können bei Aufbringung von mindestens 50 mm Zusatzdämmung, unter Verwendung des FDT Vario Gully Sanierungsflansch problemlos in die neue Dachabdichtung eingebunden werden. Hierzu wird der Sanierungsflansch mit der beiliegenden Dichtschnur auf dem alten Gully montiert und nach Verlegung der Dämmung einfach mit einem entsprechendem Warmdachaufsatz angeschlossen.

 

Notentwässerung

Die Notentwässerung darf nicht an die Grundleitung bzw. Kanalisation angeschlossen werden, da diese für den Jahrhundertregen nicht ausgelegt ist. Alle Notüberläufe müssen ungehindert ins Freie entwässern können, auch Gullys mit Anstauring. Diese benötigen eine eigene Verrohrung ins Freie. Als Notüberläufe können neben den FDT-Attikaüberläufen grundsätzlich alle FDT Vario Gullys mit Notüberlaufstutzen eingesetzt werden.

Bildquelle: Markus Friedrich Datentechnik, Eichenwalde

 

Entwässerungsnachweis

 Eine Dach-Entwässerungsanlage arbeitet immer dann korrekt, wenn das anfallende Niederschlagswasserschadensfrei abgeleitet wird. Dies ist genau dann der Fall, wenn der Regenwasserabfluss des

Daches geringer oder gleich der Ablaufleistung der Entwässerungsanlage ist. Aus diesem Grund sollte im Sanierungsfall immer ein Entwässerungsnachweis durchgeführt werden.

Mit Erscheinen der DIN 1986-100 sind Entwässerungsanlagen objektbezogen zu dimensionieren.

Diese Berechnung führt die FDT-Anwendungstechnik unter Berücksichtigung des Bemessungs- und Jahrhundertregens, sowie der Dachart und des Aufbaus auf Anfrage als kostenlose Serviceleistung durch.

Um sicher zu stellen, dass alle erforderlichen Angaben zur Verfügung stehen um somit eine zeitnahe Beantwortung der Anfrage zu gewährleisten, steht auf unserer Website unter Kunden Service / Berechnungstools ein entsprechendes Formular zur Verfügung, welches uns per E-Mail zugesandt werden kann. Darüber hinaus stehen unsere Fachberater und Anwendungstechniker bundesweit für gemeinsame Dachbegehungen und zur fachlichen Unterstützung vor Ort zur Verfügung.

 Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2020/12/Bild_Lampe.png 1095 947 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2023-03-27 15:34:272023-03-27 15:34:27FDT PRAXIS LIVE Nr. 19

FDT PRAXIS LIVE Nr. 18

24. Januar 2023/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Regenerationsbahn

Regeneration oder Sanierung?

Immer wieder taucht bei einer Dachsanierungen die Frage auf: Muss ich bei einer Erneuerung der Dachabdichtung auch den Wärmeschutz des Daches verbessern?

Bis August 2020 galt die EnEV. In dieser wurde beschrieben, dass eine Regeneration der Dachabdichtung möglich ist, wenn die neue Schicht für sich allein keine funktionsfähige Dachhaut darstellt. Zum Beispiel durch geringere Dicken, einlagiger statt zweilagiger Verlegung oder anderen Eigenschaften der Dachbahn.
Hier hatten die Hersteller von Bitumenbahnen einen Vorteil, da sie mit einer „Regenerationsbahn“ das komplette Dach neu abdichten konnten, ohne auf den Wärmeschutz zu achten. Die Hersteller von Kunststoffdachabdichtungen taten sich schwer damit, weil eine einlagige Kunststoffdachbahn schon für sich die volle Funktion der Abdichtung übernimmt.

Natürlich gab es auch Ausnahmen von dieser Forderung. So zum Beispiel für Ferienhäuser, Gebäude mit einem geringen Energiebedarf, Kaltdächern, Überarbeitungen von nur 10% der Dachfläche usw.

Ab August 2020 wurden die Vorgaben durch das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) angepasst. Der Passus, dass eine neue Schicht keine funktionsfähige Dachhaut mehr darstellen kann, ist entfallen. Damit entfällt auch aus unserer Sicht die Möglichkeit einer Regenerationsbahn.

Nun muss grundsätzlich geprüft werden, ob das Bauteil Dach den Wärmedurchgangskoeffizienten nicht überschreitet. Wie immer gibt es Ausnahmen. So sind Überarbeitungen bis zu 10% der Dachfläche ausgenommen. Erneuerungen der Dachabdichtung bei Gebäuden die nach dem 31.12.1983 errichtet oder erneuert wurden und bei denen die Vorschriften zur Energieeinsparung eingehalten wurden, sind auch von dieser Regelung ausgenommen. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit nach §5 GEG hingewiesen.

Textstellen aus dem GEG:

 „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Gebäudeernergiegesetz – GEG) vom 08. August 2020“

§ 46

Aufrechterhaltung der energetischen Qualität; entgegenstehende Rechtsvorschriften

(1)  Außenbauteile eines bestehenden Gebäudes dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird.  Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Änderungen von Außenbauteilen, wenn die Fläche der geänderten Bauteile nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe nach Anlage 7 betrifft.

(2) Die Anforderungen an ein bestehendes Gebäude nach diesem Teil sind nicht anzuwenden, soweit ihre Erfüllung anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften zur Standsicherheit, zum Brandschutz, zum Schallschutz, zum Arbeitsschutz oder zum Schutz der Gesundheit entgegensteht.

Anlage 7:

 

§ 48

Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Änderung

Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen eines Gebäudes Außenbauteile im Sinne der Anlage 7 erneuert, ersetzt oder erstmalig eingebaut werden, sind diese Maßnahmen so auszuführen, dass die betroffenen Flächen des Außenbauteils die Wärmedurchgangskoeffizienten der Anlage 7 nicht überschreiten.  Ausgenommen sind Änderungen von Außenbauteilen, die nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe des Gebäudes betreffen.

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2020/12/Bild_Lampe.png 1095 947 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2023-01-24 09:39:552023-01-24 09:47:30FDT PRAXIS LIVE Nr. 18

FDT PRAXIS LIVE Nr. 17

9. Dezember 2022/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Bau eines Flachdachmodelles in der Dachdeckerschule Waldkirchen

Die erst kürzlich fertig sanierte Dachdeckerschule für Dachdeckerauszubildende in Bayern wurde so geplant, dass Musterdachflächen praxisnah verlegt und präsentiert werden können. Im Herbst 2022 bekam die Dachfläche am Lagergebäude in der Werkhalle der Schule einen kompletten Flachdachschichtenaufbau.

Manuel Wondra (FDT Techniker) und Wolfgang List (FDT Fachberater) zeigten den Schülern zuerst die theoretischen Grundlagen und später den kompletten Schichtenaufbau. Manuel Wondra hatte in seiner Ausbildung zum Dachdecker ebenfalls die Dachdeckerschule Waldkirchen besucht. Mit der Unterstützung unseres Technikers und Fachberaters führten die Berufsschüler die Flachdacharbeiten sehr gewissenhaft aus. Alle Beteiligten waren von der sehr guten Zusammenarbeit begeistert.

Folgender Schichtenaufbau wurde für die Musterdachfläche gewählt:

  • Untergrund: Holzkonstruktion aus Balkenlage und OSB-Platten
  • Trenn- und Ausgleichsschicht: FDT Kunststoffvlies 300 g/m²
  • Dampfsperre: FDT Dampfsperre Rhepanol (Polyethylen Folie mit einem Sd-Wert >160 m)
  • Wärmedämmung: 80 mm EPS (Das GEG (Gebäudeenergiegesetz) wurde hierbei nicht berücksichtigt)
  • Abdichtungslage: Rhepanol hg 1,8 mm lose verlegt
  • Schutzlage: FDT Schutzbahn

           

Bei der praktischen Unterweisung wurde zuerst eine Attika aus Holz konstruktiv hergestellt, die ein ausreichendes Gefälle zur Dachseite aufweisen muss. In der Tragdecke wurden drei Ausschnitte für die Hauptentwässerung, die Notentwässerung und das Dunstrohr hergestellt. Als Haupt- und Notentwässerung wurde der FDT VarioGully eingebaut. Hierbei wird bei einem Warmdachaufbau das Grundelement in der Tragdecke befestigt.

Nach Anschluss der Dampfsperre und Verlegung der Wärmedämmung wird der FDT VarioGully Warmdachaufsatz eingebaut und an die Abdichtung angeschlossen. Bei der Notenwässerung wird aus dem VarioGully ein Notüberlauf, indem man den Schraubring durch einen FDT Notüberlaufstutzen ersetzt. Vor der Verlegung der Wärmedämmung in der Fläche empfiehlt es sich die Attikainnenseite zu dämmen.

Nach der Verlegung der Trenn- und Ausgleichsschicht erfolgte der luftdichte Anschluss der Dampfsperre mittels FDT Verbindungsband. Anschließend wurde die einlagige Wärmedämmung im Versatz verlegt.

Die FDT Dachbahn Rhepanol hg wurde hier lose verlegt und die gereinigten Nähte mittels Heißluft verschweißt. Die Randfixierung erfolgte mit dem FDT Befestigungsprofil. Eine Randfixierung muss bei jeder Art der Windsogsicherung erfolgen. Nach der Randfixierung wird die Abdichtungsbahn an die Einbauteile angeschlossen.

Bei den Anschlussarbeiten ist Feinfühligkeit gefragt. Die Anschlussbahn wird bis zur Außenkante der Attika geführt und mit dem FDT Kontaktkleber 50 aufgebklebt.

Die Schwierigkeit bei diesem Modell waren die Ausschnitte der Geländerpfosten. Diese wurden vor der Detailarbeit ausgemessen und zugeschnitten. Auf Grund ihrer Geometrie werden die Durchführungen mit Flüssigkunststoff abgedichtet.

Der Wandanschluss wurde mit dem FDT Alu-Wandanschlussprofil Economy abgeschlossen und mechanisch befestigt.

 

Abschließend wurden alle Nähte mit einem Nahtprüfer geprüft und die FDT Schutzbahn aufgebracht. Als Auflast wurde ein Kies 16/32 in einer Höhe von 5 cm verlegt um die sogenannte „Harte Bedachung“ zu erfüllen.

Wir bedanken uns bei der Dachdeckerschule Waldkirchen für die großartige Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere sehr gute Schulungen.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2022/12/Bild7.png 695 940 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2022-12-09 12:39:462022-12-09 12:39:46FDT PRAXIS LIVE Nr. 17

FDT PRAXIS LIVE Nr. 16

23. November 2022/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

THEMA: Das Retentionsdach und Rhepanol

Die Folgen des Klimawandels wie zunehmende Starkregenereignisse, Überflutungen aber auch die anhaltend hohe Flächenversiegelung stören unseren Wasserkreislauf enorm. Deshalb fordern immer mehr Behörden eine Regenwasserrückhaltung bei Neubauten.

Ziel dieser Anlagen ist es, das Niederschlagswasser gezielt zurückzuhalten, um es dann zeitverzögert an die Kanalisation abzugeben. Besonders bei Starkregenereignissen wird dadurch das öffentliche Kanalnetz entlastet.

Eine Möglichkeit unseren Wasserkreislauf zusätzlich zu stärken ist das Retentionsdach. Hierfür gibt es spezielle Retentionsspeicher, die in der Lage sind, anfallendes Wasser zu speichern und mit Hilfe von Drosselelementen zeitverzögert an die Kanalisation abzugeben. Den Zeitraum der verzögerten Abgabe kann man z.B. über eine Drosselbohrung oder Klappe vorab definieren. Die Begrünung kann mit Wasserrückhaltevolumen und gesondertem Gründachaufbau mit externer Drän- und Wasserscherschicht erfolgen.

 

Bildquelle 1: ZinCO GmbH

Alternativ dazu gibt es Retentionsspeicher ohne Drän- und Wasserspeicherschicht. Bei diesem System sorgen Kapillarsäulen für den vertikalen Wassertransport aus der Anstauebene. Mittels Kapillarvlies wird die Feuchtigkeit in die Vegetationstrageschicht geleitet (nur bei planmäßigem Dauerwasseranstau, siehe Bild 2). Hier besteht die Möglichkeit über eine automatisch gesteuerte Abflussregulierung in Abhängigkeit der Wettervorhersage das dauerhaft angestaute Wasser abzulassen.

Bildquelle 2: Optigrün

 

Um den Anforderungen an ein Retentionsdach gerecht zu werden ist ganzheitliches Denken gefragt, z.B. die Lebensdauer der eingesetzten Produkte aufeinander abzustimmen.

Hier sind unsere Dachbahnen Rhepanol hg bzw. Rhepanol hfk gefragt. Sie zeichnen sich durch hervorragende Materialeigenschaften aus:

Materialeigenschaften von Rhepanol hg und hfk:

·         Frei von Weichmachern, PVC und chemischen Wurzelgiften

·         Umweltfreundlich, ökologisch und nachhaltig

·         Extreme Alterungsbeständigkeit

·         Hohe Kälteflexibilität

·         Beständig gegen Rotalgen und Mikroorganismen

·         Reparaturfähigkeit über die gesamte Lebenserwartung

·         Auch für gefällelose Dachflächen bestens geeignet

·         Dämmstoffneutral

·         FLL geprüft (Wurzel und rhizomfest)

·         EPD-Umweltproduktdeklaration

·         Listung im DGNB-Navigator

·         Trinkwasserprüfung für Rhepanol h

Durch die zu erwartende Lebensdauer von über 30 Jahren sind beide Rhepanol-Dachbahnen hervorragend für die Verlegung unter begrünten Retentionsdächern geeignet. Hier stimmen Lebensdauer von Retentionsdach und Dachabdichtung überein. Zusätzlich gibt unser Garantiekonzept dem Bauherrn Sicherheit.

Rhepanol – Langlebigkeit, Schutz, Naturverbundenheit und Qualität 

Rhepanol – Für die Dächer der Zukunft

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2022/11/Gruendach.png 350 447 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2022-11-23 12:36:322022-11-23 12:36:32FDT PRAXIS LIVE Nr. 16

FDT PRAXIS LIVE Nr. 15

1. Juli 2022/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

OBJEKTREPORT: Jakob-Gretser Schule, Markdorf

In dem aktuellen Praxis Live Bericht, geht es um die Sanierung einer alten Schule aus Markdorf. Die ca. 300 m² Dachfläche der Schule aus dem Jahr 1960 sollte energetisch und ökologisch modernisiert werden.

Als Dachabdichtung hat der Verleger, die Firma Knauer Bedachungen aus Überlingen, unsere bewährte, ökologische Dachbahn Rhepanol ausgewählt. Da es sich um ein Schrägdach mit ca. 40° Grad Dachneigung handelt, musste die Abdichtung die erhöhten Anforderungen für den Brandschutz erfüllen. Somit war mit unserer Dachbahn Rhepanol hfk-bs die optimale Lösung zur Ausführung gefunden.

Eigenschaften Rhepanol hfk-bs:

  • Weitereinwicklung der etablierten Dachbahn Rhepanol hfk.
  • Das Kürzel „bs“ steht hier für erhöhten Brandschutz.
  • Sie ist für alle Dachneigungen geeignet – ob Flachdach, Shedflächen, Tonnen- oder Pultdächer. Auch bei Dachneigungen von über 20 Grad kann Rhepanol hfk-bs problemlos eingesetzt werden.
  • Die Dachbahn ist in Sachen Brandschutztechnik so ausgerüstet, dass sie sogar ohne separate Brandschutzlage auf einer unkaschierten Polystyrol – Dämmung verlegt werden kann.

Aufbau des Daches

Im Bestand waren ca. 45 cm hohe Fachwerkträger vorhanden auf dem der neue Aufbau erfolgen konnte. Zunächst wurden 25 mm dicke OSB-3 N & F-Platten aufgebracht. Der Untergrund aus Holz bietet eine gute Auflage für die mechanische Befestigung der Dachbahnen Rhepanol hfk-bs, sowie für die Halter der PV-Anlage.

Die ersten Kontakte für die Sanierung fanden im Herbst 2021 statt. In den Gesprächen mit dem Architekten, wurden speziell die Möglichkeiten erörtert, wie die Haltebügel für die PV-Anlage sicher mit der Dachabdichtung angedichtet werden können. Auf das Dach sollte abschließend eine vollflächige PV-Anlage montiert werden.

Die Dachkonstruktion, wo auf der Südseite die Ausführung erfolgte.

 

Mit den Objektunterlagen durch mmp-Architekten und dem Verleger Knauer Bedachungen im Oktober 2021, wurde zunächst eine Windlastberechnung zur Fixierung der Dachbahnen erstellt. Aufgrund der Gebäudehöhe und der Geometrie des Bauwerks, war es notwendig, dass die 1,50 m breiten Rhepanol-Bahnen in den Ecken und Außenrändern, eine zusätzliche Mittenbefestigung benötigen. Dies konnte in Verbindung mit den Haltern für die PV-Anlage abgedeckt werden.

Nachdem alle Vorbereitungen durch den Holzbauer, die OSB-Platten, die Firstkonstruktion mit der Lüftung und an der Traufe erbracht waren, konnte nun die Abdichtung verlegt werden. Wegen der steilen Fläche wurden an der Traufe zusätzliche Leisten montiert, um die Dachleitern anzulegen.

Die Dachbahnen wurden auf die Längen vorab zugeschnitten. Hier bot sich ein Vorteil, da die Länge -First-Traufe- genau eine halbe Bahnenlänge betrug, somit ergaben sich keine zusätzlichen Querstöße in der Fläche.

Die Rhepanol-Bahnen wurden vom First zur Traufe verlegt und ausgerichtet, wobei sie gleich entlang des Firstes fachgerecht befestigt wurden (Randfixierung).


Die ersten verlegten Rhepanol hfk-bs Dachbahnen.

 

Durch das starke Gefälle von ca. 40° Grad ließen sich die Bahnen gut spannen, um eine faltenfreie Verlegung zu gewährleisten. Die Saumbefestigung wurde bis etwa 0,8 m vor der Trauflinie ausgeführt, damit die Traufanschlüsse mit Anschlussblechen vom Gerüst aus erfolgen konnte.

 


Situation an der Traufe mit den Stützleisten für die Dachleitern.

 

Die Nahtfügung wurde schnell und wirtschaftlich mit dem Leister Unidrive 500 verschweißt. Dieser kleine Schweißautomat ist leicht und flexibel in der Handhabung und war für diese Fläche optimal geeignet.

 


Die Nahtfügung mit dem Leister Unidrive 500.

 

Vorbereitung der PV-Anlage

Die Befestigungen der Haltebügel bzw. Haken für die PV-Anlage im Befestigungsraster werden die Windlasten gemäß der Windlastberechnung gleichmäßig und ausreichend in den Untergrund abgeleitet. Die Haken wurden zusätzlich mit einer Kompression Lage durch die Abdichtung geschraubt.

Der Verleger Fa. Knauer hatte geplant die ca. 260 Halter für die PV-Anlage mit Flüssigkunststoffen einzudichten. Wir konnten ihn jedoch, anhand einer früheren Baustelle mit vergleichbaren Haltern, davon überzeugen, diese mit speziell zugeschnittenen Manschetten-Laschen aus Rhepanol h anzufertigen und einzeln einzudichten. Auf diese Weise wurde eine saubere und materialkonforme Lösung umgesetzt. Die PV-Anlage konnte im Anschluss direkt aufgebracht werden.

                                         
Einfassung der PV-Haken mit Rhepanol h-Manschetten.                        Montage der PV-Anlage.

 

Außerdem konnten die Blitzschutz-Leitungen mit den Haltern verbunden und an der Dachrinne angeschlossen werden.

 


Anschluss Blitzschutz.

 

Fazit:

Nach der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, dem Planer, dem Verleger und uns als Hersteller FDT, kann getrost der 2. Bauabschnitt in der gleichen Ausführung fortgeführt werden. Die Maßnahme ist zum Ende des Schuljahres 2022 vorgesehen. Die Sonnentage können jedoch bereits jetzt über die eingebaute PV-Anlage auf der Dachabdichtung Rhepanol hfk-bs die regenerative Energie für die Schule produzieren und einspeisen

 

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2022/06/Bild1.jpg 601 1364 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2022-07-01 07:23:322022-07-01 07:24:30FDT PRAXIS LIVE Nr. 15

FDT PRAXIS LIVE Nr. 14

8. März 2022/in Praxis Live/von Ana Lazarevic

OBJEKTREPORT: Dachsanierung eines Wohngebäudes, Nürnberg

 

In dem aktuellen Praxis Live Bericht, geht es um die Sanierung eines Wohngebäudes in Nürnberg.

Das Dach hatte eine Sanierungsbedürftige Flachdachabdichtung. Auffällig war vor allem, das fehlende Gefälle, eine damit verbundene Pfützenbildung und die zu geringe Abschlusshöhe. Der angrenzende Baumbestand erforderte ebenso eine regelmäßige Wartung der Entwässerungsanlage, um ein Verstopfen zu verhindern.

               
Bilder der Sanierungsbedürftigen Dachfläche.

Für die Sanierung des Daches, wurde der Dachdeckermeister Christoph Rabenstein von der „Dachdeckerei Rabenstein GmbH“ aus Burghaslach beauftragt.

Im Rahmen der Sanierung wurde die innenliegende Entwässerung zu einer außenliegenden Entwässerung umgebaut.

                
Das Dach während der Verlegearbeiten.

Da die Sanierung in den Wintermonaten stattgefunden hat, war die permanent schlechte Witterungslage eine große Herausforderung. Die Lösung war ein Notdach.

So wurde ein Dach mit einer Spannweite von bis zu 14 m über das zu sanierende Dach aufgebaut. Die Abdichtungsarbeiten konnten somit zügig, ohne größere Unterbrechungen ausgeführt werden.


Verlegung der Dachbahnen im Klappverfahren.

Unsere Dachbahn Rhepanol hfk-bs, mit erhöhten Brandschutzeigenschaften, wurde mit Dachbahnenkleber auf der Wärmedämmung aus EPS verklebt.

Bei dieser Verlegung wurden die Rhepanol hfk-bs Bahnen ausgerollt und anhand der Markierung ausgerichtet. Die Kunststoffdachbahnen sind jeweils um die Hälfte umgeschlagen worden. Anschließend wurde der Klebstoff streifenweise aufgetragen.
Bei einer Rollenbreite von 1,5 m werden nach Windlastberechnung 12 Klebstoffraupen benötigt, die man mit dem FDT Kleberwagen oder per Hand auftragen kann.

Auf Grund der neuen Wärmedämmung, die dreilagig verlegt wurde, kann ein ordentliches Gefälle ausgebildet werden.

Niederschlagswasser wird nun direkt in die umlaufende Rinne abgeführt und Pfützenbildung erheblich reduziert.

Dachaufbau:

·         Rhepanol hfk bs verklebt mit Dachbahnenkleber

·         EPS Wärmedämmung mit Gefälle 3-lagig

·         Bituminöse Dampfsperre

·         Betondecke

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne zu allen Anforderungen rund um die Flachdach-Abdichtung. Ihren Ansprechpartner finden Sie ganz einfach auf unserer Homepage unter www.fdt.de

 

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https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2022/03/Bild_04.jpg 1041 1386 Ana Lazarevic https://www.fdt.de/wp-content/uploads/2023/04/fdt-logo-1.png Ana Lazarevic2022-03-08 14:35:012022-03-08 14:35:01FDT PRAXIS LIVE Nr. 14
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