PRAXIS Live Nr. 46
Der Neubau der Astrid-Lindgren-Schule erforderte aufgrund seiner komplexen Dachgeometrie eine sorgfältige Planung und ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten.
Gemeinsam mit dem Dachdeckerbetrieb „Ernst Neger Bedachungs GmbH“ und unseren FDT Flachdachprofis konnte die bestmögliche Ausführungslösung zum Dachschichtenaufbau erarbeiteten werden.
Die Anforderungen waren klar definiert. Auf die Tragschale, als gedämmte Hohlkastendecke ausgeführt, sollte eine bituminöse Dampfsperre aufgebracht werden. Eine darauffolgende 2-lagige PIR-Dämmung sollte genau wie die Abdichtungslage verklebt verlegt werden.
Zum Einsatz kam unsere mit Alu-Kraftpapier kaschierte PIR Dachdämmung ISOGARD AK. Die ISOGARD AK ist nicht nur für die verklebte Verlegung mit unserer Dachbahn Rhepanol hfk hervorragend geeignet, sondern zeichnet sich auch durch ihre hohe Druckstabilität und ihre geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,023 W/mK
(gemäß DIN 4108-4) aus.
Die geplante PV-Anlage sollte auf den bis zu 15° geneigten Dachteilen mit Hilfe von Solarfixhaltern gegen Abrutschen gesichert werden. Hierfür hat FDT mit seinem FDT Solarfix Universal ein perfekt auf diese Anforderung zugeschnittenes Zubehörteil.

Ausführung:
Nach Aufbringen der Bitumendampfsperre wurden die ISOGAR AK Dämmplatten in der 2-lagigen Verlegung streifenweise untereinander und auf der Bitumendampfsperre verklebt.

Die Verlegung der anthrazitfarbenen Dachbahn Rhepanol hfk erfolgte vollflächig verklebt vom Hochpunkt zur Kehle, indem unser FDT Dachbahnenkleber (PUR) streifenweise aufgebracht und anschließend mit einem Gummiwischer verteilt wurde. Die vorab halb zurückgeklappte Dachbahn wurde anschließend in den Kleber eingelegt und mit einem feinen Besen angedrückt.

Die Dachbahn wurde zudem für die Zeit der Verlegung mechanisch gegen Abrutschen gesichert.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurde die Verschweißung in den Morgenstunden ausgeführt. Dies ermöglichte ein optimales Schweißergebnis bei der Nahtfügung. Um einer eventuellen Wellenbildung entgegenzuwirken, wurde der Schweißautomat von der Kehle zum Hochpunkt geführt.

Mit unserem FDT Solarfix Universal wurde die geplante PV-Anlage bei einer Dachneigung von ca. 15° sicher installiert. Durch seine große lastverteilende Grundplatte aus Aluminium und den vorgebohrten Löchern, lässt er sich auf der fertigen Dachfläche auflegen und spielend leicht mit dem Untergrund verschrauben. Durch die mitgelieferte Dichtungsmanschette kann der FDT Solarfix Universal problemlos an die Rhepanol hfk Dachabdichtung angeschlossen werden. So ist die PV-Anlage hervorragend gegen Abrutschen gesichert und die entstehenden Kräfte können kraftschlüssig in den Untergrund abgeleitet werden.
Das Aufbringen der ca. 700 Solarfixhalter erfolgte nach vorgegebenem Halterabstand des PV-Herstellers. Anschließend wurde die PV-Anlage mit Hilfe eines auf dem FDT Solarfix Universal befestigten Schienensystems montiert.

Bei diesem Projekt hat sich einmal mehr bestätigt, dass eine sorgfältige Planung im Zusammenspiel aller Beteiligten unglaublich wichtig ist. Zudem lassen sich Fehler vermeiden und großartige Ergebnisse erzielen.
Anwendungstechnik
Alexander Fürst

